Personal Branding Photography. Zwischen Selbst und Marke.

Beitragsbild zum Blogpost "Zwischen Selbst und Marke"

“Jeder der ein Online-Profil hat, ist seine eigene Marke.”

Diesen ziemlich markanten Satz habe ich auf der Webseite einer Fotografin gefunden, nachdem mir das erste Mal der Begriff “Personal Branding Photography” begegnet ist. Erstmal bin ich über den Begriff ziemlich gestolpert und habe statt “Personal Branding Photography” “Personal Brand Photography” gelesen. Aber nein. Tatsächlich heißt diese neue Nische in der Fotografie-Welt Branding und nicht Brand. Und wenn man sich erstmal umschaut und einliest, stellt sich häufig als erste Frage: Ist das wirklich so neu?

Fotografie-Dienstleistung zwischen Lifestyle- und Business-Fotografie

Am einfachsten ist es, die Personal Branding Photography eher als Social Media Photography (oder im deutschen Fotografie 😉 ) zu bezeichnen. Gedacht ist sie vor allem für kleinere Unternehmer, Startups oder Entrepreneure, sowie sämtliche Personen, die sich in den sozialen Medien wie (allen voran) Instagram, Facebook oder Pinterest präsentieren. Bieten soll sie den Kunden professionelles Bildmaterial für den Ausbau seines Markenbildes, allerdings weniger mit Fokus auf reinen Produktbildern oder klassischen Headshots. Das “social” in Social Media geht dabei Hand in Hand mit dem “personal” der “Personal Branding Photography”: Das Bildmaterial dient nicht nur dazu, die Produkte oder Mitarbeiter eines Unternehmens positiv und zum Markenbild passend dazustellen, sondern dem ganzen eine persönliche Note zu verleihen, so dass der Bildbetrachter auf den sozialen Kanälen auch eine Verbindung zum Unternehmen aufbauen kann.

Personal Branding Photography
Es sind die kleinen B-Side-Fotos, die eine Marke näher an seine Kunden heranrücken lässt.

Genau deshalb unterscheidet sich die Personal Branding Photography auch von der klassischen Lifestyle-Fotografie. Während zweiteres als Kunden eher eine Einzelperson im Blick hat und die Fotografien für den Privatgebrauch gedacht sind, bietet die Personal Branding Photography eine Art rundum Service und schließt wesentlich mehr Motive mit ein.

Imageverbesserung durch die Personal Branding Photography

Wer an die Anfänge der Food-Fotografie auf Instagram zurückdenkt, erinnert sich sicherlich noch an die Zeit der Selfies. Mittlerweile sind auf Instagram Selfies nur noch selten vorzufinden. Zum einen auch wegen des Algorithmus, der qualitativ hochwertige Fotografien belohnt und eher den Betrachtern zeigt. Zum anderen aber auch da die Masse an Bilder mittlerweile so zugenommen hat, dass das qualitative Niveau der Bilder heute wesentlich höher ist. Ein gutes Bild wird besser wahrgenommen und auch eher in sozialen Netzwerken geteilt.

Personal Branding Photography
Die Zeit der Selfies ist vorbei. Trotz verbesserter Handykamera führt für einen professionellen Auftritt in den sozialen Medien kein Weg an einer vernünftigen Kamera und einem professionellen Fotografen vorbei.

Sind die Bilder dann auch noch in eine Story eingebettet und stehen nicht als einzelnes, steriles Produktbild im Instagram-Feed, stärkt dies den Markenauftritt natürlich auch noch einmal ungemein. Und zur Story gehört nicht nur, was auf den Bildern gezeigt wird, sondern auch das Farbkonzept. Wer seine Fotografien von einem professionellen Fotografen machen lässt, kann sich fast sicher sein, dass die Bilder dann auch in einem einheitlichen Look abgeliefert werden und zur Marke und dem Image passen.

Personal Branding Photography – Ein weites, fotografisches Feld

Da es bei der Personal Branding Photography nicht nur darum geht, Bildmaterial zu produzieren, sondern auch ein Image zu formen, das den Betrachter persönlich anspricht, braucht ein Unternehmer, Startup oder Social Media-Influencer mehr als nur reine Produktbilder. Mögliche Bildmotive sind dabei klassischen Headshots (aka Portrait) – jedoch nicht im Studio sondern entweder im urbanen Umfeld, in der Natur oder am Arbeitsplatz -, Bildaufnahmen bei der Arbeit – z.B. das bekannte im Café mit Laptop-Motiv, im Moment – z.B. Tee trinkend auf dem Sofa – oder klassische Produktshots. Wichtig bei der Auswahl des Fotografen: Wer Personal Branding Photography anbietet, sollte sich mind. mit den Bildformaten für Pinterest, Facebook und Instagram auskennen. Besser wäre es auch die Maße von Webseiten-Bannern, LinkedIn- oder Xing-Post zu kennen. Denn im Gegensatz zur klassischen Portrait- oder Businessfotografie, die beide stark von hochformatigen Bildern geprägt sind, sind die meisten Bilder in den sozialen Netzwerken entweder im Querformat oder sogar quadratisch.

Personal Branding Photography
Ein Arbeitsmoment als Close-Up.

 


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