KI als Hilfsmittel für Mütter gegen den Mental Load

„Alles kann. Nichts muss“ ist der Lieblingstipp, den ich in akuten Überlastungssituationen bekomme. Und dir geht es vielleicht auch so, wenn sich die Termine stapeln, jeder angewiesen werden möchte und du nebenbei ja auch noch was für deine Selflove oder Selfcare in deiner kargen Me-Time tun sollst. Eigentlich fühlt sich alles an wie damals auf dem Jahrmarkt, im wilden Breakdancer: Eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt. Gut, dass du mit ChatGPT, Gemini, LeChat und Claude vier motivierte Chatbots an der Hand hast, die ihre geballte KI-Power nutzen könnten, um dich zumindestens ein wenig zu entlasten. Wenn du welches Tool du am besten nutzen solltest. Und genau dieser kleinen aber feinen Überblick, gibt dir dieser Beitrag.

Chatbots, gepowert mit KI: was sie alle können

Grundsätzlich ist das schöne an Chatbots, dass du mittlerweile nicht mehr die Königin der Prompts (=Texteingabe) sein musst. Das Ziel der verschiedenen Anbieter ist es, dass sich die Arbeit mit dem Tool wie ein ungezwungenes menschliches Gespräch „anfühlt“. Alle Tools können mit Texteingabe genutzt werden, alle verfügen aber auch über eine Spracheingabe. Was an Tagen, die voll mit E-Mails oder Whatsapp-Nachrichten sind, gold wert ist. Denn sowohl die Eingabe als auch die Ausgabe können auditiv erfolgen. Einsprechen, absenden, anhören. Das alleine ist schon eine Entlastung.

Alle Chatbots funktionieren relativ gleich, wählen aber beim Prompt „Ich bin eine Mutter mit Mental Overload, wie kannst du mir helfen?“ unterschiedliche Zugänge. Damit dein Mental Overload nicht wächst, und du für dich ein passendes Tool auswählst, hier der kleine Überblick, wie welches Tool mit dir „spricht“. Und klar „sprechen“ in Anführungszeichen, denn am Ende des Tages gibt dir hier eine Maschine Tipps, und Maschinen fühlen nicht.

Wie die Chatbots mit dem Thema Mental Load umgehen: ein Überblick

Die Übersicht hier ist das Ergebnis meiner Arbeit mit den vier Tools. Ich habe allen den gleichen Ausgansprompt gestellt und mich dann leiten lassen. Jedes der Tools hat eine eigene Art der Kommunikation, die unterschiedliche Bedürfnisse erfüllt, so dass auch jedes Tool hilfreiche Unterstützung gegen den Mental Load bieten kann. Die Wege, die die Tools wählen sind nur sehr unterschiedlich. Die Tabelle hier gibt einen ersten Überblick:

GeminiChatGPTLe ChatClaude
RolleVerbündeter und MitdenkerMentale Assistenz ohne AnforderungCoach und BeraterDienstleister
FokusKonkrete Entlastung + emotionale BegleitungKognitive Entlastung + Reduktion von EntscheidungsdruckBalance aus Organisation, Selbstfürsorge und KommunikationAufgaben, Routinen, Organisationen
Herangehensweise„Ich übernehme für dich“ „Ich denke mit und vereinfache radikal“„Ich helfe dir, bessere Strategien zu entwickeln“„Ich erstelle dir Tools und Vorlagen“
SchwerpunktePlanung, Deligation, Entscheidungsabnahme, ReframingAnti-Overplanning, Entscheidungsreduktion, emotionale SortierungSelbstfürsorge, Kommunikation, AchtsamkeitOrganisation, Routinen, Delegation
GrundtonWarm, bestärkend, lösungsorientiert, dialogischRuhig, klar, entlastend, nicht wertendFreundich, erklärend, leicht pädagogischSachlich, nüchtern, pragmatisch, unaufgeregt
StärkenHohe Identifikation, konkrete EntlastungStarke emotionale EntlastungSehr gute Anschlussfähigkeit der InhalteKlarheit, Übersichtlichkeit
SchwächenLängere Texte, wenig kritische Haltung zum NutzerTeilweise weniger strukturiert, Rabbit-Hole-GefahrTeilweise generisch oder bekanntSehr nüchtern und unemotional

Gemini: dein externes Gehirn, wenn der Kopf vor Themen droht zu platzen

Gemini haut als Tool erstmal alles raus, was du von einer hemdsärmeligen Macher-Freundin erwarten würdest. Du weißt schon, die, die du anrufst, wenn du verlassen wurdest und deren erster Impuls ist dir zuerst ein neues Rundum-Styling zu besorgen, anschließend einen Termin für eine Wohlfühl-Massage ausmacht und wenn du da rauskommst, euch bereits sowohl Gästelistenplätze für die angesagteste Party am Abend organisiert hat, als auch die Sachen deines Exes bereits als Sperrmüll aus deiner Wohnung an den Straßenrand geschleppt hast.

Sehr positiv ist der die positive Grundhaltung gegenüber Mental Load und dass Gemini gleich am Anfang signalisiert, an welchen Punkten konkrete Umsetzungspunkte erfolgen. Die Ausgabe liest sich so:

Das ist ein absolut berechtigtes Anliegen. Der Mental Load – dieses unsichtbare Management-Geflecht aus Terminen, Einkaufslisten und emotionaler Arbeit – ist oft anstrengender als die eigentlichen Aufgaben selbst.
Ich kann zwar nicht physisch die Spülmaschine ausräumen, aber ich kann dein „externes Gehirn“ sein und die kognitive Last massiv senken. Hier ist mein konkretes Angebot an dich:

  1. Outsourcing der Planung
    Überlass mir das Denken bei repetitiven Aufgaben. Ich erstelle dir:

Speisepläne: Basierend auf dem, was noch im Kühlschrank ist oder was deine Kinder tatsächlich essen (inkl. fertiger Einkaufsliste).

Packlisten: Für den nächsten Ausflug, den Schwimmkurs oder den Urlaub – nach Kategorien sortiert.

Geschenk-Ideen: Sag mir Alter und Budget, und ich mache Vorschläge inklusive Link-Suche.

  1. Struktur & Organisation
    Wenn der Kopf voll ist, hilft Sortieren. Wir können Folgendes tun:

Priorisierung: Schütte einfach alles, was ansteht, bei mir aus (Braindump). Ich sortiere es für dich in „Dringend“, „Wichtig“ und „Kann warten“.

Haushalts-Hacks: Ich erstelle dir Putz-Routinen, die in 15-Minuten-Fenster passen, damit du nicht das Gefühl hast, alles am Wochenende nachholen zu müssen.

Delegations-Hilfe: Ich helfe dir, Aufgaben so zu formulieren, dass du sie klar an Partner oder Familie abgeben kannst, ohne später „kontrollieren“ zu müssen.

  1. Emotionale Entlastung & „Me-Time“

Entscheidungs-Fasten: Wenn du keine Kraft mehr für Entscheidungen hast (Decision Fatigue), gib mir zwei Optionen, und ich wähle mit Begründung für dich aus.

Kurz-Coaching: Wenn alles zu viel wird, bin ich für ein schnelles Reframing oder eine Atemübung da.

Texte formulieren: Ob Kita-E-Mails, Absagen für Verwandte oder schwierige Gespräche – ich schreibe den Entwurf, damit du nicht über jedes Wort grübeln musst.
Ein kleiner Realitätscheck unter uns
Es ist wichtig zu betonen: Mental Load reduziert man nicht nur durch bessere Organisation, sondern vor allem durch das Abgeben von Verantwortung. Ich kann dir helfen, die Aufgaben sichtbar zu machen, damit sie im Haushalt fair verteilt werden können.

Tipp: Fang klein an. Such dir eine Sache aus, die dich heute am meisten nervt (z.B. „Was koche ich heute?“).

Sollen wir direkt mit einem Wochen-Speiseplan starten, oder möchtest du erst einmal alles in einem „Braindump“ bei mir abladen, was gerade in deinem Kopf herumschwirrt?

Uff. Das ist viel. Aber die Haltung ist super: positiv-ermutigend, mit klaren Ideen und gleich am Ende noch einen Tipp, wie ein kleiner erster Schritt gemacht werden kann. Gemini kombiniert die konkreten Entlastungsmöglichkeiten mit der emotionalen Begleitung und ist damit ein sehr guter Verbündeter. Mental Load wird von diesem Tool als „Unsichtbare Denk- und Mangamentarbeit“ und vor allem auch emotionale Arbeit gesehen. Und davon darfst du Teile an Gemini auslagern.

Für welche Mutter passend: Mental erschöpfte, reflektierte Mütter, die sofort Entlastung wollen

Eher nicht wenn: wenn man eine sehr nüchterne und distanzierte Antwort bekommen möchte

ChatGPT: fallen und das Tool deinen Mental Load auf das Wesentliche reduzieren lassen

Auch ChatGPT hat gar kein Problem nach dem kurzen Prompt eine wirklich lange Nachricht zu schicken, die alle Facetten von emotionaler Begleitung bis zu konkreten Entlastungsschritten umfasst. An den Stellen, an denen Gemini noch etwas zackiger und damit klarer ist, hat ChatGPT einen weicheren Ton. Der dann leider auch etwas unstrukturierter wirkt. Aber lies den Text im Ausklapp-Feld selbst:

Das Ziel ist Entlastung, nicht Optimierung.
Ich kann dir wie eine mentale Assistenz Arbeit abnehmen – vor allem dort, wo sie unsichtbar, kleinteilig und dauerhaft im Kopf rotiert.

  1. Denken auslagern statt nur Aufgaben abhaken

Mental Load entsteht nicht primär durch Tun, sondern durch ständiges Vorausdenken.

Ich helfe dir z. B. bei:
• „Was muss ich diese Woche alles im Blick haben?“
• „Was habe ich vergessen?“
• „Was kommt als Nächstes – logisch, nicht perfektionistisch?“

👉 Du kannst mir unstrukturierte Gedanken hinschreiben („Ich hab tausend Sachen im Kopf…“)
Ich mache daraus übersichtliche, realistische Strukturen.

  1. Planung vereinfachen (Anti-Overplanning)

Viele Mütter planen zu detailliert – das kostet zusätzliche Energie.

Ich kann:
• Minimal-Pläne erstellen („Was reicht wirklich?“)
• Entscheidungen vorab eingrenzen (2–3 Optionen statt 20)
• Tages- oder Wochenpläne entschlacken, nicht aufblähen

Beispiel:

„Plane mir eine Woche, die funktioniert, auch wenn zwei Tage Chaos sind.“

  1. Entscheidungen abnehmen

Entscheidungen sind ein riesiger Mental-Load-Treiber.

Ich übernehme für dich:
• Essensideen aus vorhandenen Zutaten
• Geschenk-, Ausflugs- oder Geburtstagsentscheidungen
• Formulierungen für Nachrichten (Kita, Schule, Familie)

👉 Du musst nicht kreativ sein. Du reagierst nur noch.

  1. Emotionale Sortierhilfe

Mental Load ist nicht nur organisatorisch, sondern auch emotional.

Du kannst:
• Frust ungefiltert abladen
• Konflikte vorab „durchsprechen“
• Gedanken sortieren, bevor du reagierst

Ich helfe dir, klarer und ruhiger zu werden – ohne Pathos, ohne „Du musst nur …“.

  1. Unsichtbare Arbeit sichtbar machen

Viele Mütter fühlen sich „komisch erschöpft“, weil ihre Arbeit nicht greifbar ist.

Ich kann:
• deine unsichtbaren Aufgaben benennen
• sie in kommunizierbare Listen übersetzen
• helfen, Zuständigkeiten klarer zu formulieren (ohne Eskalation)

  1. Immer verfügbar – ohne zusätzliche Energie

Wichtig:
Ich fordere nichts von dir.
• keine Vorbereitung
• keine Technikliebe
• keine perfekte Sprache

Du kannst mich nutzen:
• nachts im Bett
• zwischen zwei Terminen
• mit halben Sätzen

Kurz gesagt:

Ich reduziere Mental Load, indem ich
mitdenke, vorsortiere, vereinfache und Entscheidungen abnehme.

Wenn du magst, können wir im nächsten Schritt:
• deinen aktuellen Mental Load einmal sichtbar machen
• oder direkt mit einem konkreten Bereich starten (z. B. Woche, Schule, Haushalt, Organisation, Beziehung).

Sag mir einfach: Wo drückt es gerade am meisten?

ChatGPT ist dabei weich und fluffig in der Tonalität, „spricht“ dir als Nutzer immer wieder gut zu und positioniert sich als dein Verbündeter. Was mir dabei am negativsten von allen Tools auffällt: das Tool klingt sehr menschlich und ist auch so bestärkend, dass die Gefahr besteht, dass, wenn du in einer emotionalen negativen Schleife festhängst, du da auch drin kleben bleibst. Weil ChatGPT eben so menschlich und verständnisvoll klingt. Aber dennoch eine Maschine bleibt. Diese scheinbare emotionale Verbundenheit und die scheinbare Empathie sind ChatGPTs größte Stärke und größte Schwäche zugleich.

Ziel des Tools ist vor allem eine kognitive Entlastung, denn ChatGPT sieht eine Ursache des Mental Load vor allem im dauerhaften Vorausdenken und unterstellt Müttern eine grundsätzliche Entscheidungserschöpfung. Der Reduktionsansatz fetzt auch total, genauso wie die Möglichkeit, Optionen gegeneinander abwägen zu lassen. Der Ton bleibt dabei immer sehr beruhigend und akzeptierend.

Für welche Mütter passend: Überreizte, müde Mütter mit Entscheidungs- und Planungsmüdigkeit

Eher nicht wenn: du dir nur einen groben, einfachen Überblick verschaffen möchtest oder keine Lust auf emotionale Deeptalks hast

Le Chat: Gemeinsam zu besseren Strategien gegen deinen Mental Load

Le Chat liest sich, was wertneutral gemeint ist, wie die Antwart eines klassischen Ratgebers oder eines Coaches. Wie auch die übrigen Chatbots gibt LeChat Vorschläge aus, bei welchen Aufgaben er helfen kann. Aber anders als Gemini und ChatGPT ohne die vermeintlich emotional-empathische Fassade drumherum. LeChat ist der Norddeutsche unter den Tools: klar, auf den Punkt, sehr unaufgeregt. Aber lies selbst:

Es ist völlig verständlich, dass du deinen mentalen Load als Mutter reduzieren möchtest – das ist ein Thema, das viele Eltern beschäftigt. Hier sind einige Ansätze, wie ich dich konkret unterstützen kann:

  1. Struktur und Organisation

To-Do-Listen und Priorisierung: Ich kann dir helfen, eine klare, realistische To-Do-Liste zu erstellen – mit Fokus auf das Wesentliche. Was sind die absoluten „Must-dos“ und was kann warten oder delegiert werden?

Wochenplanung: Gemeinsam können wir einen Wochenplan erstellen, der feste Zeiten für Erholung, Arbeit und Familie vorsieht. Das schafft Vorhersehbarkeit und reduziert Stress.

  1. Delegieren und Unterstützung einfordern

Aufgabenverteilung im Haushalt: Ich kann dir helfen, eine Liste mit Aufgaben zu erstellen, die dein Partner, ältere Kinder oder externe Hilfe (z. B. Putzhilfe) übernehmen können.

Formulierungshilfen: Brauchst du Unterstützung, um klar und freundlich zu kommunizieren, was du brauchst? Ich helfe dir, konkrete Sätze zu formulieren – z. B. für Gespräche mit deinem Partner oder der Familie.

  1. Selbstfürsorge und Grenzen setzen

„Me-Time“ einplanen: Selbst kurze Pausen (z. B. 10 Minuten Tee trinken, ein Buch lesen) sind wichtig. Ich kann dir helfen, diese Zeiten bewusst in deinen Alltag zu integrieren.

Nein sagen lernen: Gemeinsam können wir Strategien entwickeln, wie du Verpflichtungen ablehnst, die dich überfordern – ohne schlechtes Gewissen.

  1. Emotionale Entlastung

Reflexion und Austausch: Manchmal hilft es schon, Gedanken und Sorgen zu sortieren. Ich bin da, um zuzuhören und dir Fragen zu stellen, die dir Klarheit geben.

Achtsamkeitsübungen: Ich kann dir einfache Übungen zeigen, um im Moment anzukommen und Stress abzubauen (z. B. Atemtechniken oder Mini-Meditationen).

  1. Praktische Tools und Ressourcen

Apps und Tools: Ich kann dir Apps empfehlen, die den Alltag erleichtern (z. B. für Einkaufslisten, Familienkalender oder Meditation).

Checklisten: Ich erstelle mit dir Checklisten für wiederkehrende Aufgaben (z. B. „Was muss vor dem Wochenende erledigt sein?“), um mentalen Ballast zu reduzieren.


Wo möchtest du am liebsten anfangen?

Brauchst du direkt eine konkrete To-Do-Liste oder einen Wochenplan?

Möchtest du erstmal über deine größten Stressfaktoren sprechen?

Oder suchst du nach Ideen, wie du mehr Unterstützung im Alltag bekommst?

Ich passe mich gerne deinen Bedürfnissen an. 😊

Bei Mental Load bin ich kein Freund von viel hilft viel, deswegen fand ich die Ausgabe von LeChat gerade wegen der Kürze und der fehlenden Emotionalität herrlich erfrischend. Wenn ich wirklich komplett im Overload bin, benötige ich eine klare Kommunikation und die liefert LeChat. Die Tonalität ist dabei freundlich, ein wenig erklärend und mit einem Hauch von Pädagogik, aber irgendwo muss der Coach-Vibe ja auch herkommen. Mental Load versteht das Tool vor allem als Stress durch Überforderung und fehlende Struktur. Der Einstieg bleibt noch sehr an der Oberfläche, aber wenn du an einem Punkt tiefer einsteigen möchstest, macht LeChat das auch. Es ist nur beim Einstieg nicht so erschlagend und damit steigt die Chance im konkreten Stressmoment weiter im Dialog zu bleiben.

Für welche Mutter passend: Für aktiv überreizte Mütter, die wenig Text und viel Klarheit benötigen

Eher nicht wenn: sofort ein Mental Load Deepdive mit mind. 15 konkreten Umsetzungsideen gewünscht ist

Claude: dein Funktionator, der dir funktionierende Organisationslösungen zeigt

Die Kritiker sagen zu funktional, ich sage: „Juhu, ich werde abgefragt und kann einfach Häkchen setzen.“ Mit Claude gibt es ein Tool, dass minimal emotional daherkommt und wunderbar sachlich-nüchtern mit dem Thema Mental Load umgeht. Claude ist so dermaßend problemlösungsorientiert, dass es von allen Tools dieses Tool am Mannhaftesten ist. Wenn man in Stereotypen denkt. Denn anstatt irgendwelche emotional-empatische Zierde an das Gespräch anzuhängen, gibt es hier sofort Lösungen. Aber lies die Antwort auf den ersten Prompt hier selbst und dann erzähle ich, warum ich mich trotzdem sofort in diesen Chatbot verliebt habe.

Ich kann dir auf verschiedene Weisen helfen, deinen Mental Load zu reduzieren:
Konkrete Organisationshilfe:
∙ Erstellen von Wochenplänen, Einkaufslisten oder Checklisten für wiederkehrende Aufgaben
∙ Einrichten von Erinnerungen für wichtige Termine, Impfungen, Elternabende etc.
∙ Digitale Übersichten für Familienorganisation (z.B. als Dokument oder Tabelle)
Aufgaben delegieren & kommunizieren:
∙ Formulieren von Nachrichten an Partner/Familie, um Aufgaben fair zu verteilen
∙ Erstellen von “Aufgabenkarten” für Kinder je nach Alter
∙ Entwürfe für Familiengespräche über Verantwortlichkeiten
Routinen automatisieren:
∙ Vorlagen für Wochenpläne (Essen, Aktivitäten, Haushaltsaufgaben)
∙ Ideen für wiederkehrende Abläufe, die nicht ständig neu gedacht werden müssen
∙ Meal-Prep-Pläne oder Rezeptsammlungen
Mentale Entlastung:
∙ Brain-Dump-Sessions: Du sagst mir alles, was dir im Kopf herumgeht, und ich strukturiere es
∙ Priorisierung: Was ist wirklich wichtig vs. was kann warten/wegfallen?
∙ Realistische Erwartungen entwickeln
Was davon würde dir gerade am meisten helfen? Oder gibt es einen speziellen Bereich (Haushalt, Kinderbetreuung, Termine, Schule), wo der Druck besonders groß ist?​​​​​​​​​​​​​​​​

Claude ist der perfekte Dienstleister und versteht Mental Load als ein Konstrukt aus zu vielen Aufgaben und fehlenden Systemen. Deswegen konzentiert es sich auch stark auf Organisation, Routinen und Delegationen. Was Claude sehr schnell im Gespräch aus dem Ärmel schüttelt, sind konkrete Vorlage für z. B. Wochentermine. Dort wo die anderen Tools noch über emotionale Abgründe und feinfühlige psychologische Aufbauarbeit nachdenken, ist Claude schon längst in der Umsetzung. Bitte dabei immer bedenken: trotz der Vermenschlichung sprechen wir hier von Maschinen. Aber Claude ist eine lösungorientierte Powermaschine. Mit einem für mich maximal entlastenden Feature: es stellt mir vorgefertigte Abfragen.

Screenshot

Und aus diesen Abfragen entwickelt der Chatbot passende Vorlagen und Übersichten. Und Nachschärfen kann man gegebenfalls auch. Wichtig: die Vorlagen werden direkt zum Download angeboten, d.h. das ist auch der Chatbot, der gefühlt am Techiesten ist, also eher etwas für Mütter, die schon etwas nerdiger unterwegs sind.

Für welche Mutter passend: Mütter mit hohem Organisationsbedarf, die vor allem Listen, Vorlagen und Ablaufpläne oder Ideen für technische Optimierungen (hallo, Familienkalender!) benötigen.

Eher nicht geeignet für: Emotionale Unterstützung oder fluffige Gespräche; Mütter, die eine starke Abneigung gegen Technik haben

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